Unheimliche Begegnung auf einem russischen Raketenzerstörer – Nachtwache des Unmenschlichen

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November 9, 2017 7:22 AM
Unheimliche Begegnung auf einem russischen Raketenzerstörer – Nachtwache des Unmenschlichen

Dienst auf dem Raketenzerstörer

Der Dienst wurde auf einem der größten Schiffe der russischen Flotte verrichtet – einem Raketenzerstörer von 470 m Länge und sechs Decks. Auf dem Deck lebten Hunderte von Seeleuten, und die Nachtschichten wechselten sich alle zwei Tage ab. Gerade in diesen Stunden, wenn das Dröhnen der Elektrokabel das einzige Geräusch war, entstanden die ungewöhnlichsten Geschichten.

Nachtpatrouille zum Krankenstation

In einer dieser Nachtschichten machten ich und Sergej, unser „Bruder im Gewehr“, einen kurzen Abstecher zur Krankenstation, um Alkohol und Zigaretten zu holen. Der Gang war schmal, das Licht flackerte, und die Luft roch nach Schmieröl und salziger See. Am Ende des Weges lag eine kleine Offizierskabine, die von Matrosen häufig als Raucherlounge genutzt wurde.

Unerwartetes Klopfen

Gerade als wir fast die Tür erreichten, hörten wir ein lautes, scharfes Klack, als jemand von der Oberkante des Trapezes herabstürzte und die Tür hinter sich zuschlug. Wir erstarrten. Im schwachen Licht war keine Gestalt zu erkennen, doch das Geräusch war so heftig, dass es wirkte, als würde jemand mit voller Wucht gegen das massive Metall prallen.

Tür, die sich nicht öffnen lässt

Wir traten näher und versuchten, die Tür zu öffnen. Sie war nie zuvor verschlossen worden – normalerweise blieb sie offen, um etwas Frischluft in die Kabine zu lassen. Jetzt jedoch stand sie fest verschlossen, als würde eine unsichtbare Kraft sie zurückhalten.

  • Sergej stieß mit seiner Schulter gegen die Tür – sie öffnete sich einen Spalt, und ein schwaches Licht drang hindurch.
  • Ich schloss mich an, spürte jedoch von der anderen Seite einen ungeheuer starken Druck.
    Wir prallten gegen die Wand des Ganges, und im selben Moment knallte die Tür auf und schwang mit einem lauten Krachen zurück.

Leere Kajüte

Im Inneren war niemand. Die Kabine erstreckte sich über etwa fünf Quadratmeter, hatte kleine Fenster und einen längst zugespitzten Bullaugen. Alles sah gewöhnlich aus, nur das flackernde Lampenlicht tanzte im Halbdunkel. Wir durchsuchten jede Ecke, jedes Regal, den Tisch – nichts.

Was könnte dahinterstecken?

  • Psychologische Spielerei – Stress, nächtliche Erschöpfung und laute Geräusche können Halluzinationen hervorrufen.
  • Der Glaube an den „Nicht-Menschen“ – ein halbtransparentes Wesen, das verschlossene Räume bewacht und niemanden eintreten lässt.
  • Geistergeschichten der Marine – Legenden von Gespenstern, die in engen Gängen erscheinen, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel fällt.

Fazit der Nachtschicht

Wir beschlossen, das Ereignis nicht weiter zu diskutieren – an Bord gibt es bereits genug Witze und Erzählungen. Doch jedes Mal, wenn ich an dieser Kabine vorbeigehe, vernehme ich ein leises Kratzen, als stünde noch immer jemand hinter der Tür, bereit, jeden abzuweisen, der es wagt, einzutreten.
Diese Begebenheit bleibt für mich ein Mahnung, dass selbst in den modernsten und scheinbar undurchdringlichsten Orten etwas lauern kann, das sich der rationalen Erklärung entzieht.

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